Donnerstag, 25. Mai 2017

Abenteuer Linienbus (2/4) - Zum höchsten Dorf der Schweiz [Reportage]


Einfach ein Herrliches Gebirge dort. Ob es ein Traum währe oder ein einsames Leben ich weiss es nicht. Für kurz auf jeden Fall währe es für einen Urlaub perfekt finde ich. Dieser Blaue Himmel, die Gelassenheit und die wunderschönen Häuser

Deniz Yücel seit 100 Tagen im Gefängnis




Reporter ohne Grenzen fordert die türkische Justiz erneut auf, den deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel sofort freizulassen. Yücel verbringt am morgigen Mittwoch seinen 100. Tag im Gefängnis. Am 14. Februar war der Korrespondent der Zeitung Die Welt festgenommen worden, nachdem er sich zur Polizei begeben hatte, um sich den Fragen der Ermittler zu stellen. Zwei Wochen darauf ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft für ihn an. Ebenso bekräftigt ROG die Forderung, die deutsche Journalistin Mesale Tolu umgehend aus der Haft zu entlassen.

„Deniz Yücel hat nichts als seine journalistische Arbeit getan. Jeder einzelne Tag, den er im Gefängnis verbringen muss, ist eine Schande für die türkische Justiz“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „100 Tage Gefängnis, öffentliche Verunglimpfungen und Vorverurteilungen von höchster Stelle sind unerträglich. Deniz Yücel muss sofort freigelassen werden und so schnell wie möglich einen fairen Prozess bekommen, damit er sich gegen die haltlosen Anschuldigungen zur Wehr setzen kann. Zumindest muss die Einzelhaft für Deniz Yücel aufgehoben werden.“

Die türkische Justiz wirft Yücel Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Datenmissbrauch und Terrorpropaganda vor. Vor seiner Festnahme war Yücel im Zusammenhang mit seinen Berichten über eine Hacker-Attacke auf ein E-Mail-Konto des türkischen Energieministers gesucht worden. Ebenso wie viele andere Journalisten internationaler Medien hatte er über den Inhalt der auf Wikileaks öffentlich zugänglichen E-Mails berichtet, in denen es unter anderem um die Kontrolle türkischer Medienkonzerne und die Beeinflussung der Öffentlichkeit durch fingierte Nutzer im Kurznachrichtendienst Twitter ging.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Yücel öffentlich als „PKK-Vertreter“ und „deutschen Agent“ bezeichnet. Deutschen Diplomaten gewährt die Türkei nur sehr eingeschränkten konsularischen Zugang zu dem Journalisten, der anders als viele andere inhaftierte Journalisten in Einzelhaft festgehalten wird: Bislang durfte ihn erst zwei Mal der deutsche Generalkonsul in Istanbul im Gefängnis besuchen.
Deutsche Journalistin Mesale Tolu ist mit kleinem Kind in Haft

Die deutsche Journalistin Mesale Tolu wurde am 30. April festgenommen und wird seit dem 6. Mai im türkischen Frauengefängnis Bakirköy festgehalten. Ihr zweijähriges Kind befindet sich mit ihr im Gefängnis. Tolu werden offenbar Terrorpropaganda und Mitglied einer Terrororganisation vorgeworfen. Tolu ist seit 2007 deutsche Staatsbürgerin und zog 2014 nach Istanbul, um für den Radiosender Özgür Radyo zu arbeiten. Der Sender wurde wie viele andere Medien auch nach dem Putschversuch im vergangenen Sommer per Dekret geschlossen. Danach arbeitete Tolu als Übersetzerin.

Insgesamt sitzen in der Türkei derzeit rund 165 Journalisten im Gefängnis. Mindestens 50 sind in direktem Zusammenhang mit ihrer journalistischen Tätigkeit in Haft. In Dutzenden weiteren Fällen ist dies ebenfalls wahrscheinlich, lässt sich aber derzeit nicht nachweisen, weil die türkische Justiz selbst die Betroffenen und ihre Anwälte oft für längere Zeit über die genauen Anschuldigungen im Unklaren lässt.

Zahlreiche Journalisten stehen außerdem in einer ganzen Reihe von Prozessenvor Gericht, viele wegen Vorwürfen wie angeblicher Unterstützung der PKK oder der Bewegung des Exil-Predigers Fethullah Gülen, die von der Regierung für den Putschversuch verantwortlich gemacht wird. Zuletzt verurteilte etwa ein Gericht in Istanbul Anfang dieser Woche die beiden Chefs des Nachrichtenmagazins Nokta, Cevheri Güven und Murat Capan, in Abwesenheit zu 22 Jahren und sechs Monaten Haft, weil sie das Volk zu einem bewaffneten Aufstand gegen die Regierung aufgestachelt hätten. Hintergrund war eine Erdogan-kritische Titelseite des Magazins von November 2015.
Haftstrafe wegen Solidaritätsaktion, auch ROG-Korrespondent angeklagt

Am 16. Mai wurde der Journalist und Menschenrechtsaktivist Murat Celikkanwegen „Propaganda für eine terroristische Organisation“ zu 18 Monaten Haft verurteilt. Es war erste Mal, dass ein Urteil gegen einen Teilnehmer an einer Solidaritätsaktion mit der kurdischen Zeitung Özgür Gündem nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde. Insgesamt hat die türkische Justiz 56 Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Intellektuelle angeklagt, die zwischen Mai und August 2016 symbolisch jeweils für einen Tag die Chefredaktion der von den Behörden bedrängten, mittlerweile per Dekret geschlossenen Zeitung übernahmen. Gut ein Dutzend der Angeklagten wurden bereits zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Unter den weiteren Angeklagten wegen der Solidaritätsaktion ist auch der Türkei-Korrespondent von Reporter ohne Grenzen, Erol Önderoglu. Bei seinem nächsten Prozesstag am 8. Juni wird das Plädoyer der Staatsanwaltschaft erwartet. Zusammen mit ihm sind die Vorsitzende der Türkischen Menschenrechtsstiftung, Sebnem Korur Fincanci, und der Cumhuriyet-Kolumnist Ahmet Nesin angeklagt. Die drei saßen wegen ihrer Rolle bei der Solidaritätsaktion im Juni 2016 zehn Tage lang in Untersuchungshaft, bevor sie nach internationalen Protesten unter Auflagen freigelassen wurden. Ihnen drohen bis zu vierzehneinhalb Jahre Haft.

In den vergangenen Monaten hat Reporter ohne Grenzen in zahlreichen Fällen Nothilfe für verfolgte Journalisten in der Türkei und im Exil geleistet. Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht die Türkei auf Platz 155 von 180 Staaten.

Schon lange vor dem Putschversuch 2016 hat die Regierung versucht, unabhängige Medien unter ihre Kontrolle zu bringen: Führende Medien wurden entweder vom Staat übernommen oder von regierungsnahen Investoren aufgekauft. Politische Einflussnahme, Selbstzensur und die Entlassung kritischer Journalisten wurden alltäglich. So haben nach den Recherchen des ROG-Projekts Media Ownership Monitor sieben der zehn Besitzer der meistgesehenen landesweiten Fernsehsender direkte Verbindungen zu Präsident Recep Tayyip Erdogan und seiner Regierung.

Montag, 22. Mai 2017

Warum ich nicht wählen gehe

Viele Freunde und Bekannte fragen mich immer wieder welche Partei ich denn wähle. Im Gegensatz zu z.b. den USA ist es bei uns normal das man das für sich behält und nicht damit rumposaunt welche Partei denn jetzt die richtige wäre und welche man wählt und warum.

Kurz gesagt ich gehe aus Überzeugung heraus nicht wählen und möchte hier mal erklären warum ich davon überzeugt bin.

Ich könnte jetzt einfach sagen ich bin zu faul, ich habe dazu keine Zeit und keine Lust aber so einfach ist es nicht. Ich habe mich absichtlich dafür entschieden, allerdings schweren Herzens, nicht mein Kreuz irgendwo zu setzen.

Wenn ich mich nur auf die Wahlpropaganda und Aussagen während der Wahlperiode verlassen würde, dann könnte ich mich vermutlich schnell entscheiden aber das ist nichts für mich. Das was vor der Wahl gesagt wird, das hat nach der Wahl überhaupt keine Bewandnis mehr. Vieles davon wird absichtlich nicht weiter beachtet, war ja auch nur ein Wahlversprechen da kann niemand mit rechnen das dieses auch wirklich ernst gemeint gewesen ist.

Fazit: Um wirklich dahinter zu stehen wo ich das Kreuz setze während einer Wahl müsste ich mich lange damit beschäftigen was sämtliche Mitglieder der Partei beschließen. Welche Kompromisse sie eingegangen sind. Das ist nicht zu schaffen finde ich. Dazu kommt dann selbstverständlich noch, das ich mich bei den Entscheidungen auch noch informieren muss um was es dabei denn jetzt ganz genau geht. Was genau spricht für ein Ja z.b. und was genau sind die Argumente für ein Nein. Das mag im Bereich der Lokalpolitik noch ein umsetzbares Vorhaben zu sein. Im Bereich der Internationalen Bühne wie man so schön sagt ist es unmöglich. Viele Informationen bekommt man einfach nicht ungefiltert, vieles scheint Zensiert zu sein oder es werden einfach nur Informationen veröffentlicht die ein bestimmtes Bild schärfen sollen.

Da ich das alles nicht leisten kann, da ich nicht sicher sein kann was ich damit mit meiner Stimme ermögliche oder verhindere, darum genau kann ich einfach nicht entscheiden welcher Partei ich meine Stimme geben soll. Ich möchte nicht irgendwann rückblickend meinen Kindern auf die Frage: "Warum hast du das gemacht Papa" antworten müssen, ich weiss es nicht ich habe mich nicht Informiert ich habe einfach nur der Propaganda gelauscht und entschieden das mache ich.

Ich weiß natürlich nicht wie ihr euch für ein Kreuz entscheidet welches Ihr irgendwo setzen wollt aber ich kann es einfach nicht.

Sonntag, 21. Mai 2017

Die Trump Woche

Diese Woche war erheiternd. Zumindest wenn man das aus der Sicht eines Deutschen sieht. Als Amerikaner würde ich mich in letzter Zeit auf jeden Fall wundern was die da fabrizieren. Ich würde mir überlegen wie die Nachbarn solch einen Menschen wählen können. Ich würde mir überlegen was muss noch geschehen das meine Nachbarn nicht mehr ihr "Make America Great Again" propagieren und endlich einsehen das es so nicht weiter gehen kann.
Als Außenstehender kann ich es einfach nicht nach vollziehen wie man mit vollem Glauben gleichmäßig so ignorant sein kann und nicht sieht was dort geschieht. Da werden Leute gefeuert weil sie ermitteln, da schlittert ein Präsident von einem Problem in das nächste und zu allem Überfluss wenn jemand sagt der Präsident lügt dann heißt es nur ja das stimmt. Das wäre bei Obama völlig abwegig gewesen. Da wäre nie jemand auf diese Idee gekommen und hier bei diesem Präsidenten interessiert es niemanden.

Jetzt habe ich gelesen das Michael Moore einen Film plant und ich bin echt überrascht das es so lange gedauert hat das er anfängt zu planen. Aber ich fürchte die meisten werden einfach zu blöd sein etwas da draus zu lernen.

Montag, 15. Mai 2017

Merkel siegt schon wieder

Ich hätte ja nicht gedacht das es so schnell geht. Aber alle haben sich beschwert das Merkel nichts richtig macht und das sich etwas ändern muss. Jetzt ist Wahl gewesen und was passiert? Das übliche. CDU gewinnt wieder vor der SPD die Wahl und nichts wird sich ändern. Ich kann es einfach nicht mehr verstehen wie die Leute Ticken. Kann mir das jemand erklären wie man lautstark sich aufregen kann und dann trotzdem nichts auf die Reihe bringt. Vermutlich sind die meisten die so von Änderungen geschwärmt haben, nicht einmal zur Wahl gegangen und haben andere dafür entscheiden lassen. Vermutlich sogar waren sie im Wirtshaus am Stammtisch und haben sich lautstark da drüber aufgeregt das nichts passiert.

Ich bin wählen gewesen und habe leider merken müssen das sich nichts ändern wird. Im Gegensatz jetzt schreiben alle das Merkel so gut wie schon die Bundestagswahlen gewonnen hat. Damit hätten wir sie dann erneut an der Backe, das kann es nicht sein. Da kann man fast nur noch auswandern und vor dieser Dummheit der Menschen einknicken und aufgeben.

Da können sich die anderen Parteien noch so Anstrengen mit echten Alternativen zu kommen. Die Deutschen kapieren es einfach nicht. Sie sitzen auf ihren faulen Ärschen zuhause und bekommen die Fettwampe nicht mehr hoch.

Das ist nur noch Traurig.